Vor voller Tribüne in der Sportahlle Lintorf fand am 17.01.2026 erstmals ein Integrations- und Mädchentag der JSG Wimmer/Lintorf statt. Mehr als 40 Mädchen und Jungen der JSG und des SuS Buer zeigten bei Freundschaftsspielen mit viel Einsatz und Begeisterung ihr fußballerisches Können.
Die E- und D- Mädchen der JSG Wimmer/Lintorf trafen auf eine Mädchen- sowie eine gemischte Inklusionsmannschaft aus Buer. Bei den Spielen stand nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der gemeinsame Spaß am Spiel. Für viele war es ein besonderes Erlebnis, vor so vielen Zuschauern aufzulaufen. Auch politische Gäste wie Anette Gottlieb, Silke Depker, Thomas Uhlen und Bürgermeister Timo Natemeyer verfolgten die Spiele in der Sporthalle und machten sich vor Ort ein Bild von der gelungenen Premiere.
Initiert wurde der Aktionstag von JSG-Trainer Ralf Wischmeyer, der sich sehr erfreut über die positive Resonanz zeigte. Zusammen mit dem Organisationsteam wurde ein besonderer Vormittag mit viel Engangement und Herzblut auf die Beine gestellt.
Mit dem SuS Buer hatte man dabei den idealen Partner an seiner Seite. Der Verein, der rund 50 Spieler- und Spielerinnen zwischen 7 und 56 Jahren in seinen Inklusionsmannschaften aufs Feld schickt, ist in den Bereichen Inklusion und Integration ein absolutes Vorbild.
Der Mädschenfußball bei der JSG Wimmer/Lintorf hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt: Aus einer kleinen Gruppe ist inzwischen eine Trainingsgemeinschaft mit mehr als 30 Spielerinnen geworden. Alle Mädchen, die Lust auf Fußball, Bewegung und Teamgeist haben, sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und Teil dieser wachsenden Gemeinschaft zu werden.
Parallel dazu ist der SV Wimmer seit kurzem „Stützpunktverein“. Toleranz, Respekt und Gemeinschaft stehen dabei im Vordergrund. Für die Programmumsetzung „Integration durch Sport“ wurde eine eigene Stelle im Verein geschaffen, die von Pia Imbusch besetzt wird.
Der erste Integrations- und Mädchentag zeigt eindrucksvoll, wie selbstverständlich Inklusion und Integration im Sport gelebt werden können. Aufgrund der durchweg positiven Rückmeldung sind sich die Organisatoren einig: Der Integrations- und Mädchentag soll keine einmalige Veranstaltung bleiben.